IR (Infrarot) Temperaturmessung

Gann Hydromette M 4050

Holzfeuchte Baufeuchte Luftfeuchte Temperatur

HYDROMETTE M 4050, elektronisches Baufeuchte-, Holzfeuchte-, Luftfeuchte- und Temperatur-Messgerät in Mikroprozessortechnik mit Datenabspeicherung und Anschlussmöglichkeit an PC oder Drucker, 4zeiliger LCD-Matrix-Anzeige, vollauto matischer Temperaturkompensation, fest gespeicherten Eichkurven für 250 Holzarten, fest gespeicherten Eichkurven für viele Baustoffe mit direkter Anzeige in Gew.- oder CM% sowie zum Anschluss der Aktiv-Elektroden

GANN IR 40 Infrarot-Oberflächen-Temperaturfühler

Berührungslose Temperaturmessung im Bereich von -20 bis +199,9°C,
Auflösung 0,1°C, Emissionsgrad 95%, Messfleck/Entfernung 2,5:1
(Durchmesser: 45mm bei 100mm Abstand)
Fühlerlänge 185x36x33mm, Spiralkabel 400/1400mm

Ein idealer Sensor zur Aufspürung von Wärmebrücken, Ermittlung der Taupunkttemperatur, Messung stromführender, sich bewegender oder vibrierender Teile, zur Messung von Teilen mit niedriger Wärmekapazität, z.B. Holz, Glas, Dämmstoffe etc., sowie zur Lageermittlung
von Heizschlangen.


Messung anhand der Temperaturstrahlung

Die Temperatur kann berührungslos durch Messung der Temperaturstrahlung bestimmt werden, die alle Körper oberhalb des absoluten Nullpunktes aussenden. Die Messung erfolgt z.B. mit einem Pyrometer oder mit einer Thermografie-Kamera.

Je nach Temperatur kommen dabei verschiedene Wellenlängenbereiche in Frage (siehe hierzu Stefan-Boltzmann-Gesetz oder Wiensches Verschiebungsgesetz). Bei niedrigen Temperaturen kommen Bolometer, Mikrobolometer oder gekühlte Halbleiterdetektoren in Frage, bei hohen Temperaturen werden ungekühlte Fotodioden oder auch der visuelle Vergleich der Intensität und Farbe des Glühens angewendet (Wolframfaden-Pyrometer).

Rechts ist eine Thermografie zu sehen; hierbei wird eine Falschfarbendarstellung der Strahlungsemission im Mittleren Infrarot (ca. 5…10 µm Wellenlänge) erzeugt, die sich durch Kalibrierung in Form einer Farbskala an die Temperaturskala koppeln lässt.
Links im Bild ist die Spiegelung der Strahlung des heißen Bechers zu erkennen.
Messfehler entstehen hierbei wie auch bei Pyrometern durch unterschiedliche Emissionsgrade der Messobjekte, bei bekannten Emissionsgraden sind Messgenauigkeiten bzw. Kontraste bis herab zu Temperaturdifferenzen von 0,01 K möglich.

Die berührungslose Temperaturmessung anhand der Temperaturstrahlung wird auch bei der Fernerkundung und zur Bestimmung der Oberfächentemperatur von Sternen angewendet